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Caroline

unregistriert

1

Sonntag, 26. April 2015, 15:51

Hormonchip - Ja / Nein / wie oft?

Hallo, liebe Mospfreunde, ich hoffe sehnlichst auf Ratschläge!

Wir haben zwei Mopsrüden, einer der beider ist sehr triebstark und belästigt dann unentwegt seinen Bruder.

Da dies ja auch den Hund (bzw. beide) extrem stresst, haben wir ihn bereits "chippen" lassen, sprich, chemisch kastriert.

Beim letzten Mal hatten wir auch tatsächlich ein Jahr Ruhe, doch nun ist der Schalter wieder umgelegt, und der arme Hund hippelt herum, besteigt seinen Bruder,

und der schwankt wieder zwischen Genervtheit und Verständnis (so scheint es zumindest).

Von einer Kastration (OP...) halten wir nichts, ich bin aber auch total unsicher, wie oft man den armen Hund mit der chemischen Keule traktieren sollte.

Andererseits: Ohne wird es unerträglich für alle Beteiligten (beide Hunde, beide Besitzer).

Was meint Ihr? Vielen Dank im voraus für Tipps und auch Infos!

LG Caro

astrhein

Vielschreiber

Vorname: Astrid

Wohnort: Meerbusch

Anzahl Hunde: 1

Name des Hundes: Ami

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2

Montag, 27. April 2015, 09:44

Hallo Caroline, ich würde mich mit dem Gedanken einer Kastration auseinander setzten.
Es wäre für alle die Beste Alternative. Auf Dauer die Gabe von Hormonen finde ich
schlimmer als eine Kastration.Das ist meine Meinung. Ansonsten würde ich mich
Naturheilkundlich informieren. Tierheilpraktier,Homöopathie etc.
:blume: Liebe Grüße von Astrid u. :gustl: Ami :blume:

Ja wo laufen sie denn ... :gundi

EmmaTino

Vielschreiber

Wohnort: 38104 Braunschweig

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Emma / Tino

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3

Montag, 27. April 2015, 11:03

Diese Hormonchips sind in Dauergabe gesundheitlich nicht risikolos.
Für mich ist das Ganze eher eine Erziehungssache. Wenn ich der Chef bin und dieses Verhalten nicht will, dann unterbinde ich das konsequent.

Ecki-Ewok

die mit dem wilden Kind tanzt und Hausmeister ist :-)

Vorname: Sigrid

Wohnort: Neuendorf

Anzahl Hunde: 3

Name des Hundes: Paul

Name Hund 2: Thalia

Name Hund 3: Mäx

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4

Montag, 27. April 2015, 16:09

Moin :wave

auch die Kastration ist kein Allheilmittel...........

Unser "Porno-Paul" ist in Phasen auch nicht mehr zu bremsen :w00t_orange:
Auch die Erziehungsversuche, wie Wasserpistole, schimpfen, mit Belohnung
weglocken, bringen nur ganz kurz Besserung.......
Liebe Grüße Sigi mit Paul , Thalia und Mäx
:gustl: :gustl: :gustl:

Gerhard

Vielschreiber

Vorname: Gerd

Wohnort: Berlin

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Frida

Name Hund 2: Puppy

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5

Montag, 27. April 2015, 16:30

Allheilmittel bestimmt nicht,aber den Chip setzt man ja um zu sehen obs funktioniert und man dem armen Kerl nicht umsonst die E... abschneidet.
Wenn`s denn mit Chip funktioniert hat würde ich mir doch Gedanken über eine Kastration machen.Denn angenehm ist der jetzige Zustand für beide Hunde bestimmt nicht.

LG
Gerhard,Hanni und Frida.
LG

Gerhard,Hanni,Frida und Puppy.

blume

Stammuser

Vorname: Kerstin

Wohnort: Korschenbroich

Anzahl Hunde: 1

Name des Hundes: Boy

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6

Montag, 27. April 2015, 16:47

Wie Gerhard. Genau wie Gerhard. Dafür benutzt man so einen Chip ja. Ich bin hochempfindlich bei Kastration beim Rüden, aber in dem Fall hier würde ich es machen lassen, wenns mein Hund wär.
Ihn auf Dauer chemisch zu kastrieren halte ich hingegen für keine Lösung. So ein "on/off" kann umöglich besser sein als "Nägel mit Köpfen", sowohl für die Psyche des Hundes als auch für seine physische Gesundheit.

Warum seid ihr der Kastration abgeneigt, wo man doch projektieren kann, dass es Euch hinterher durchaus besser gehen könnte (allen meine ich, den Deliquenten eingeschlossen)?

LG
Er floh vor Kuss und Schleifen, man kann den Mops begreifen. (James Krüss)

Anja 109

Vielschreiber

Vorname: Anja

Wohnort: Köln

Anzahl Hunde: 1

Name des Hundes: Paul

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7

Dienstag, 28. April 2015, 09:03

Grundsätzlich bin ich auch nicht für eine Kastration. Aber für mich wäre die einzige Option das doch machen zu lassen, wenn Paul dadurch mehr Lebensqualität hätte. Würde er leiden, wenn die Mädels in der Nachbarschaft heiss sind oder er würde alles besteigen, dann wären die Eier ab. Meine Schwester lässt ihre Hündin spritzen und je älter sie wird, desto schlechter verträgt die das. Ich weiss nicht, ob das bei Rüdenauch so ist, könnte mir das aber vorstellen. Ich denke in Eurem Fall würde ich da eine Entgültige Lösung anstreben, zumal es ja gut funktioniert, sollange der Chip wirkt.

Ecki-Ewok

die mit dem wilden Kind tanzt und Hausmeister ist :-)

Vorname: Sigrid

Wohnort: Neuendorf

Anzahl Hunde: 3

Name des Hundes: Paul

Name Hund 2: Thalia

Name Hund 3: Mäx

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8

Dienstag, 28. April 2015, 09:20

Moin :wave

wir hatten Paul auch erst zur Probe gechipt, da war er ganz ruhig und ausgeglichen.
Daher dachten wir eine Kastration hilft ihm und uns, da er vorher zum Teil völlig
grundlos eine Erektion bekam und sich minutenlang nicht "wieder einkriegen" konnte.....

Dann kam Thalia zu uns und das alte rüdige Verhalten kehrte zurück, obwohl Thalia
mittlerweile wegen einer Gebärmutterentzündung auch kastriert werden musste.
Vielleicht "duftet" sie von Zeit zu Zeit trotz Kastration noch interessant ?
Jedenfalls benimmt sich Paul wie ein voll intakter Rüde...............
Liebe Grüße Sigi mit Paul , Thalia und Mäx
:gustl: :gustl: :gustl:

mops_bella

Vielschreiber

Vorname: Heidi

Wohnort: Greven

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Bella

Name Hund 2: Micky

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9

Dienstag, 28. April 2015, 09:29

Ich würde auch Erziehungstechnisch gegen an gehen. Habe ja auch Männlein wie Weiblein hier Unkastriert. Solange ich im Raum bin versucht Micky gar nicht an Bella ranzukommen. Wenn ich weg bin trenne ich Sie strikt ist klar. Aber am Anfang hat er auch immer Versucht bevor Sie heiss wurde sich Bella zurecht zu schieben. Habe jedes mal konsequent bei dem Versuch ihn in den Korb geschickt das Thema ist durch.


Mein Micky kam aus schlecher Hand und ist mein Seelenpartner geworden. Er schaut in meine Seele und hat in schweren Stunden zu mir gehalten. Danke mein Schatz Frauchen wird dich lieben bis zum letzten Atemzug.

mops_bella

Vielschreiber

Vorname: Heidi

Wohnort: Greven

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Bella

Name Hund 2: Micky

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10

Dienstag, 28. April 2015, 09:30

Achso und das Aufreiten beim Bruder hat nichts mit Sexualität zu tun sondern ist ein Dominazverhalten ob da Kastration was bringt ist fraglich


Mein Micky kam aus schlecher Hand und ist mein Seelenpartner geworden. Er schaut in meine Seele und hat in schweren Stunden zu mir gehalten. Danke mein Schatz Frauchen wird dich lieben bis zum letzten Atemzug.

Elke Lodde

Stammuser

Vorname: Elke

Wohnort: Saerbeck

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Battges und Klettchen

Geburtstag Hund 2: »Elke Lodde« wird heute 6 Jahre alt

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11

Montag, 4. Mai 2015, 11:34

Kastration

Hallo, unser Mops Battges hat auch zweimal einen Kastrationschip bekommen. Das hat auch gut gewirkt, da er mit einer Hündin zusamenlebt. Auch bei läufigen Hündinnen war er total desinteressiert. Danach haben wir ihn kastrieren lassen.Es ist alles problemlos vonstatten gegangen. Ich würde es auch wieder machen. Unsere Hündin Klettchen möchten wir demnächst auch noch kastrieren lassen. Wenn die Kleine läufig ist, ist der Battges trotz Kastration an bestimmten Tagen doch interessiert und reitet auf. Es ist ja auch vorbeugend gegen bestimmte Krankheiten, wenn die Hunde kastriert sind. Wenn man nicht züchten möchte, sollte man es tun. Das ist meine Meinung.

EmmaTino

Vielschreiber

Wohnort: 38104 Braunschweig

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Emma / Tino

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12

Mittwoch, 6. Mai 2015, 07:36

Kastration ohne medizinische Indikation ist eine Amputation gesunder Körperteile und in Deutschland verboten.

Elke Lodde

Stammuser

Vorname: Elke

Wohnort: Saerbeck

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Battges und Klettchen

Geburtstag Hund 2: »Elke Lodde« wird heute 6 Jahre alt

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13

Mittwoch, 6. Mai 2015, 08:57

Kastration

Die Tierheime kastrieren aber auch fast jeden Hund. Die andere Variante ist schlimmer. Hündinnen, die immer scheinträchtig werden, bekommen irgendwann wahrscheinlich eine Gebärmutterentzündung. Dann ist die Operation weitaus gefährlicher, als in gesunden Zustand. Und bei manchen Leuten kommt es ja auch immer wieder zu unerwünschten Schwangerschaften.
Ich kenne keinen Tierarzt, der nicht einen Grund zum Kastrieren findet. Vielfach wird sogar vor der ersten Läufigkeit kastriert. Das finde ich auch nicht gut. Die Hunde sollen erst mal erwachsen werden.

Mopsmami

Stammuser

Vorname: Martina

Wohnort: Herzebrock-Clarholz

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Hedwig

Name Hund 2: Elisa

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14

Mittwoch, 6. Mai 2015, 09:47

Ich finde, es wird oft zu "leichtfertig" kastriert. Es ist und bleibt ein enormer Eingriff in den Hormonhaushalt des Hundes. Es ist nicht nur der Sexualtrieb und die Fortpflanzung betroffen. Hatte vor Jahren mal einen sehr interessanten Artikel zu dem Thema, in dem das ganze komplexe Zusammenspiel beschrieben wurde.
Man sollte wirklich immer gründlich überlegen, ob eine Kastration im Einzelfall sinnvoll ist.
ich bin ein "gebranntes Kind" in der Beziehung, musste jahrelang zusehen, wie unsere Beaglehündin unter den Folgen leiden musste.
Bei Emilio bin ich froh, dass ich erst mittels Chip testen konnte, wie er drauf reagiert. Nun ist er sterilisiert und alles ist gut.
Ohne meine Möpse wäre meine Wohnung sauber, mein Konto wäre voll, aber mein Herz wäre leer
Martina mit dem Trio Infernale...und Lissy für immer ganz fest in meinem Herzen

Anja 109

Vielschreiber

Vorname: Anja

Wohnort: Köln

Anzahl Hunde: 1

Name des Hundes: Paul

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15

Mittwoch, 6. Mai 2015, 12:15

Ich glaube, da haben wir den gleichen Artikel gelesen. Deshalb ist Paul auch intakt und als einzeln gehaltener Hund ist das ja auch kein Problem. Unterwegs werden wir schon von weitem gefragt, ob das ein Rüde ist und ob er kastriert ist, wenn ein heißes Mädel entgegenkommt. Eine Bekannte schreit mich sogar von weitem an: Bleib blos weg, wir sind heiß. :rofl: Daher schließe ich das bei uns aus, das Paul mal ungewollt Vater wird. Deckangebote haben wir allerdings schon mehrere bekommen, von wildfremden Leuten. Furchtbar, geht man ahnungslos spazieren und wird so was gefragt. Glück für diese Leute, das ich ein höflicher Mensch bin und ich nett, aber nachdrücklich abgelehnt habe. Innerlich bin ich dabei allerdings am ausflippen. Die kennen mich doch gar nicht und bieten ihren Hund an, wie ein leichtes Mädchen. Ekelhaft so was.

companera08

Vielschreiber

Vorname: Heike

Wohnort: bei Kaiserslautern

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Emil

Name Hund 2: Willi

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16

Donnerstag, 7. Mai 2015, 12:11

Ich habe zur Zeit auch einen total nervigen, anstrengenden Hund :cursing:
Ueberall stundenlang schnüffeln, lecken, sabbern, er versucht wieder auf seinen Bruder (kastriert) aufzusteigen. Ausserdem ist er nervös, kratzt sich und leckt sich usw.
Trotzdem darf er seine Eier behalten. Wir liessen damals unseren Beagle kastrieren und danach hatten wir nicht mehr den gleichen Hund. Sein Charakter hatte sich total verändert, er wirkte depressiv und faul und war noch verfressener als zuvor. Das tut mir heute noch leid. Nie wieder !
Mit Erziehung kann man auch vieles verändern und besser machen .
Ihr seid unvergessen :luvu
Anton, Terry und Hobson

Emy-Lou

Stammuser

Vorname: Nathalie

Wohnort: Würzburg

Anzahl Hunde: 2

Name des Hundes: Emy-Lou

Name Hund 2: Brutus

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17

Donnerstag, 7. Mai 2015, 14:35

@ Anja: Wir haben mal so Intelligenzbolzen beim Gassi getroffen, die wollten das "der Schwarze da" mal auf ihre Hündin rauf geht, wenn sie das nächste Mal läufig ist. Ich war total schockiert und erstmal sprachlos. (Für alle die uns nicht kennen: "der Schwarze" ist eine Hündin und heißt Emy)

Ich habe dann dankend abgelehnt, sie darauf hingewiesen dass das nicht möglich ist und sie versucht von der Idee einer Wohnzimmervermehrung abzubringen. :wacko:


Ich finde auch das oft viel zu leichtfertig kastriert wird. Oft ja nur, weil es bequem für die Leute ist. Mein Brutus ist auch kastriert, weil ich damals keinen anderen Ausweg wusste. Heute würde ich das nicht mehr tun, sondern versuchen einen anderen Weg zu gehen.
Liebe Grüße von
Nathalie mit Emy & Brutus
_______________________________________________


Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.


(Mahatma Ghandi)

Anja 109

Vielschreiber

Vorname: Anja

Wohnort: Köln

Anzahl Hunde: 1

Name des Hundes: Paul

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18

Donnerstag, 7. Mai 2015, 21:53

Die Diskusionen, ob Wohnzimmerzucht oder nicht, das wäge ich von Fall zu Fall ab. Manchen sieht man schon an, das es da zu keinerlei Einsicht kommt. Ganz ehrlich, manchmal hab ich da einfach nicht den Nerv dazu. Da will ich einfach nur entspannt unsere runde gehen und gut. Ich sage dann, das ich von dieser Art der Züchtung nichts halte. Und das ich keine Lust hab, mit meinem Rüden nur noch Nachts spazieren zu gehen, weil die meisten Deckrüden auch alles drauf wollen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Aber letzten sagte eine Bekannte, sie wolle das ihr Münsterländer einmal deckt, bevor er kastriert wird. Ich hab sie gefragt, ob sie wahnsinnig ist. Er ist zwar so gesund, hatte aber als Welpe so einige Probleme. Er wurde immer dünner, hatte dauernd Durchfall und hat sich übergeben. Nach gut 3 Monaten haben sie endlich rausgefunden, was ihm fehlt. Er hat im Schrebergarten Schnecken gefressen, die vorher am Schneckenkorn waren. Das hat er gesundheitlich zwar gut überstanden. Aber vom Erziehnungsstand und geistlicher Entwicklung hat ihn das ganz schön zurückgeworfen. Und wenn der einmal gedeckt hat, na dann gute Nacht. Ich finde, das sie jetzt schon Probleme hat, den großen Kerl zu lenken, aber dann geht wohl nix mehr.

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