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1

Dienstag, 30. Oktober 2007, 13:04

OP Versicherung

Hallo zusammen :-)

Ich bin auf der Suche nach einer OP Versicherung, die auch Eingriffe bei degenerativen (rassetypischen) Problemen übernimmt.
Wie z.B. Hüftgelenksdysplasie (HD) oder auch Patellaluxation.

Die Ülzener schließt solche OPs von vorneherein aus.
Bei der Agila steht auf der HP nichts davon, jedoch steht in den Versicherungsbedingungen, daß der Hund gesund sein muß.
Das ist im Falle, beispielsweise einer HD, vielleicht dann deren Schlupfloch. :-(
Schließlich ist eine HD angeboren und somit ist der Hund bei Versicherungsabschluß "krank" ;-)


Hat von Euch jemand Erfahrung mit der Agila oder auch einer anderen Versicherung gemacht, bei der es um einen degenerativen Defekt ging?
Haben sie bezahlt?


Neugierige Grüße von
Judith und Frenchie Yoda :-)

georgioska

unregistriert

2

Dienstag, 30. Oktober 2007, 15:56

würde mich auch mal interessieren da ich bei der agila versichert bin

Murphy´s Mum

unregistriert

3

Dienstag, 30. Oktober 2007, 16:09

Leider kann ich da keinen Tip geben, nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten: Unsere OP-Versicherung habe ich bei der Uelzener abgeschlossen. In der Liste der mitversicherten Operationen, die ich online gefunden hatte, stand u. a. bei Bewegungsapparat "Luxation". Als der Versicherungsschein hier ankam, war genau dieses Beiblatt angehängt und nachträglich (wie mit Schreibmaschine) war bei diesem Punkt in Klammern angefügt "keine Patella-Luxation"...... dolle Wurst!! Bei JR wurde dann genau diese Patella-Luxation diagnostiziert und die OP-Kosten konnte ich in voller Höhe selbst tragen... die Kosten für die OP-Versicherung hatte ich zusätzlich am Hals :048

Daher rate ich immer wieder gerne zum altbewährten Mopssparbuch.... wir haben für Notfälle ein Sparbuch angelegt, auf dieses überweise ich jeden Monat einen gewissen Betrag. Wenn dann wirklich mal für Arztkosten oder sonstige außerordentliche Aufwendungen Geld gebraucht wird, so ist das Geld da und es reißt nirgendwo ein Loch auf :flüster

LG - Mona

4

Dienstag, 30. Oktober 2007, 16:54

Ich werde bei der Agila mal nachfragen, mal sehen was sie meinen.
Ich werde euch dann Bescheid geben, wie die Lage denn nun tatsächlich ist.
Grüßle Judith

Luttwich

unregistriert

5

Dienstag, 30. Oktober 2007, 16:55

ich kann mich da monas gutem rat nur anschliessen.legt euch ein sparbuch für die hunde an und legt euch jeden monat was zurück.
wir machen das schon seit zich jahren so!!!

nordmops

unregistriert

6

Dienstag, 30. Oktober 2007, 17:03

Hallo,

kann mich den Vorrednern nur anschließen - Mopssparbuch ist die beste Variante.

Meines Wissens nach gibt es keine bezahlbare Versicherung welche Op`s die zur Behandlung erblich bedingter Erkrankungen von Nöten sind abdeckt.
Bei HD, Patella-Luxation, Wirbelsäulendefekten und Herzfehlern etc hat man da eben Pech.

Deswegen und besonders wegen der oft vermeidbaren Qualen der erkrankten Hunde predige ich ja permanent und ohne Unterlass die Notwendigkeit die Elterntiere vor dem Zuchteinsatz untersuchen zu lassen.

Vielleicht setzt sich das ja irgendwann mal bei allen Züchtern durch!!
Und bei den Welpenkäufern, dass sie sich nur dort Hunde kaufen, wo die Eltern auch untersucht sind.

Seufz!

Gruß

Maren

Luttwich

unregistriert

7

Dienstag, 30. Oktober 2007, 17:09

maren,ich hoffe auch,das das irgendwann man der fall sein wird!!!!

8

Dienstag, 30. Oktober 2007, 18:35

Ich habe einen Frenchie aus Spanien aufgenommen. Er wurde dort bei einem Vermehrer mit noch 316 anderen Rassehunden, beschlagnahmt.
Die Tiere wurden dort unter den erbärmlichsten Bedingungen gehalten. Könnt Euch ja vorstellen wie schlimm es war, wenn selbst in Spanien, das Ordnungsamt einschreitet. :-(
Einige mußten sofort eingeschläfert werden, weil sie nicht mehr zu retten waren...

Hier der Link dazu, falls es Euch interessiert: http://www.tiervermittlung.org/Suche_Zuhause/Huendinnen2/Huendinne3/Toledo/Desalojo/desalojo.html

Yoda, mein Frenchie, ist auch auf einem der Bilder zu sehen. Er schaut zusammen mit seiner weißen, tauben Schwester, über den Rand einer Absperrung.

Da Yoda aus solchen Bedingungen kommt, ist die Gefahr von rassetypischen Problemen natürlich sehr groß. Deshalb such ich eben eine Versicherung, die solche OPs auch übernimmt.

MfG Judith

9

Mittwoch, 31. Oktober 2007, 09:10

Hallo!

Hab da was von einer österr. Krankenversicherung rauskopiert (wens interessiert), welche Kosten übernommen werden bzw. welche nicht.
Ich vermute dieses Schema wird bei den meisten Versicherungen genau so übernommen...
Ich persönlich halte aber auch nichts von solchen Versicherungen und leg mir auch lieber ein Notfallgeld zur Seite.

Versichert sind:
Alle Krankheiten und Unfälle, die nach Versicherungsbeginn und Ablauf der entsprechenden Wartefrist entstanden sind.
z.B.: alle fieberhaften Infektionskrankheiten, Ohrenentzündungen; Augenkrankheiten; Mandelentzündung, Angina, Bronchitis, Lungen-entzündung; Herz- und Kreislauferkrankungen; Magen-Darmkrankheiten; Leber- und Bauspeicheldrüsenentzündungen; Nieren- und Harnwegserkrankungen; Krankheiten der Haut und des Nervensystems; Allergien, Stoffwechselerkrankungen und Krankheiten des Immunsystems; Krebserkrankungen; Vergiftungen; Schnitt-, Biss- oder Schussverletzungen; Bänderrisse und Knochenbrüche; altersbedingte Arthrosen und Wirbelsäulenerkrankungen sowie Kastrationen aus therapeutischen Gründen, wenn der für die jeweilige Erkrankung erforderliche Nachweis erbracht wird.

Bezahlt werden 80% der Kosten der zur Heilung notwendigen und wissenschaftlich anerkannten tierärztlichen Untersuchungen, Behandlungen, Operationen und Medikamente.
Dazu gehören auch komplementäre Behandlungsmethoden wie z.B. Akupunktur, Homöopathie, Lasertherapie, Magnetfeldtherapie und Neuraltherapie.

Der Selbstbehalt beträgt einmalig 30 Euro pro Ereignis = Erstversorgung einer Krankheit bzw. Unfalls und dazugehörende Nachbehandlungen.


Nicht versichert sind unter anderem:
Vorvertragliche, angeborene oder erblich bedingte bzw. auf entwicklungsbedingten Anomalien beruhende Krankheiten; Kosten im Zusammenhang mit Decken, Trächtigkeit und Geburt; Routine-, Vorsorge-, oder freiwillige Untersuchungen und Behandlungen; Parasitenbekämpfung; Schutzimpfungen; Sterilisation und Kastration (Ausnahmen siehe Art.15.6); psychotherapeutische Behandlungen; Zahnpflege, Zahnsteinentfernen, kosmetische Zahnbehandlungen und Korrektur von Zahn- und Kieferanomalien; Diät- und Ergänzungsfuttermittel; vorbeugende Vitamin- und Mineralstoffpräparate; Hausbesuche; Zuschläge für Behandlungen außerhalb der Praxiszeiten; Transport des Tieres und alle Kosten nach dem Tod.

10

Mittwoch, 31. Oktober 2007, 23:40

[quote][i]Original von carina[/i]
Hallo!

Hab da was von einer österr. Krankenversicherung rauskopiert (wens interessiert), welche Kosten übernommen werden bzw. welche nicht.
Ich vermute dieses Schema wird bei den meisten Versicherungen genau so übernommen...
[/quote]


Leider ist das nicht der Fall und die Unterschiede sind sogar immens!
Angefangen von OP-Listen über Selbstbeteiligung, bis zu den verschieden bezahlten Sätzen der tierärztlichen Gebührenverordnung.
Ganz zu schweigen von den verschiedenen Preisen!

Ein ausgiebiger Vergleich und das Lesen des Kleingedruckten lohnt sich! ;-)


Die Agila hat mir bisher noch nicht geantwortet, aber ich geb Euch Bescheid sobald ich mehr weiß.

LG Judith

11

Dienstag, 18. Dezember 2007, 19:25

Also ich bin schon seit Jahren bei der Agila und die haben bei meinem Mops auch die Operation am Gaumensegel gezahlt - obwohl die rassespezifisch ist. In den AGBs sind rassespezifische Schäden auch nicht ausgenommen aber auch nicht erwähnt. Daß der Hund gesund sein muß ... das wäre ja paradox wenn eine Krankenversicherung nur für gesunde Hunde zahlt - die garnicht operiert werden müssen ;-) Gesund bedeutet hier wohl, daß er keine chronischen Leiden hat.

12

Samstag, 19. Januar 2008, 09:34

agila versicherung

leider versichert die Agila nur 5 J. und dann endet der Vertrag automatisch ,
nur zur info !

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